Habt ihr schon mal Darts probiert?

Aktualisiert: Jan 22

Warum Darts als Freizeitaktivität?


Darts ist ein immer stärker in die Mode kommendes Hobby. Früher als Kneipen- und Saufsport bezeichnet, wird Darts heutzutage immer professioneller und es gibt sogar Weltmeisterschaften – jedes Jahr in der Weihnachtszeit im legendären Ally Pally.

Der Grund warum Darts immer beliebter wird, ist wahrscheinlich der gelungene Mix aus sportlichem Ehrgeiz auf der einen und einer gemütlichen Stimmung auf der anderen Seite. Warum also nicht selbst mal ein paar Pfeile werfen und eine neue Freizeitaktivität finden?

Es ist denkbar leicht: jeder kann Darts spielen!



Was ihr braucht:

  • Ein Dartboard – ich empfehle hierfür das Unicorn Eclipse HD2 Bristle Dartboard - das ist auch das offizielle Dartboard der Weltmeisterschaften, sehr beständig und robust.

  • Für Anfänger hilfreich ist auch ein Auffangring, der eure Wände schützt, falls doch mal ein paar Pfeile das Dartboard verfehlen sollten.

  • Drei oder mehr Pfeile. Hier sind die Pfeile von Phil Taylor, dem wohl besten Dartspieler aller Zeiten verlinkt.

Aufbau:

Hängt das Dartboard so auf, dass sich das Bullseye (der kleine rote Punkt in der Mitte) auf 1,72 m Höhe befindet. Ihr solltet in einem Abstand von 2,44 m vom Dartboard eure Pfeile werfen. Werft zum Aufwärmen mal ein paar Pfeile, um ein Gefühl zu bekommen.


Regeln und Zählweise kurz und prägnant erklärt:


Darts Scheibe mit Punkten

In der Grafik oben seht ihr, wie man beim Darts zählt. In der Mitte der Scheibe befindet sich das rote Double Bulls Eye (50 Punkte), der anschließende grüne Ring wird als Singe Bulls Eye bezeichnet (25 Punkte).


Abgesehen davon gibt es auf der Dartscheibe 20 Kreissegmente mit dem jeweils außen an der Scheibe aufgeführten Wert. Trifft man den Inneren Ring des Segments (Triple), dann verdreifacht man die Punktzahl (also z.B, Triple 20 = 60 Punkte), trifft man den äußeren Ring des Segments (Double) dann verdoppelt man die Punktzahl des Segments (also z.B. Double Twenty = 40 Punkte).



Ziel ist beim Dart immer, von einer gewissen Anfangspunktzahl (z.B. 501) auf genau 0 Punkte zukommen. Meistens probieren Profispieler die Triple 20 oben in der Mitte des Boards zu treffen, da 60 Punkte der Maximalwert ist, der mit einem Pfeil geworfen werden kann.


Welche Spielvarianten eignen sich zum Einstieg:


  • Round the Clock: Um alleine zu üben, bietet sich das Spiel „Round the Clock“ an. Ziel ist, jedes Segment hintereinander zu treffen – also zuerst die 20, dann die 19, dann die 18 usw. - bis am Ende die 1 getroffen wird. Trifft man ein Doppelfeld, so kann man die nächstniedriger Zahl überspringen (also z.B. treffe ich die Doppel 20 und mache dann direkt mit der 18 weiter). Wenn man ein Triple Feld trifft, kann man gleich die nächsten 2 nächstniedrigeren Zahlen überspringen.

  • 301 Single Out: Dieses Spiel kann man alleine oder zu zweit spielen. Beide Spieler beginnen bei 301 und werfen jeweils 3 Pfeile abwechselnd. Gewinner ist, wer als erster genau auf null Punkte kommt. Dieser letzte Aspekt ist sehr wichtig. Habe z.B. noch 17 Punkte Rest, werfe aber eine 20, so habe ich mich „überworfen“. Die 17 Punkte Rest bleiben stehen und der andere Spieler ist an der Reihe. Zu Ende ist das Spiel nur, dann wenn genau 17 Punkte geworfen werden.


Welche Spielvarianten eignen sich für Fortgeschrittene:

  • 501 Double out: Hier ist das Ziel, 501 Punkte auf Null zu bringen. Am Ende muss mit einem Doppel abgeschlossen werden. (wenn ich z.B. noch 32 Rest habe, muss ich die Doppel 16 treffen) um zu gewinnen.


Zusammengefasst, ist Darts ein sehr unterhaltsamer und geselliger Sport, den man definitiv ausprobieren sollte. Und wer weiß: vielleicht werft ihr ja bald eure erste 180!!!

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